Sativa
Tropisch & subtropisch
- Aroma
- Zitrus · würzig · floral
- Typische Sorten
- z.B. Sour Diesel, Jack Herer

Getrocknete Blüten der weiblichen Hanfpflanze — die klassische Form des medizinischen Cannabis. Wir erklären, worauf es bei Sortenwahl, Anwendung mit dem Vaporisator und pharmazeutischer Qualität ankommt.
Cannabisblüten werden in der medizinischen Anwendung mit einem Vaporisator inhaliert — nicht geraucht. Der Wirkstoff entfaltet sich innerhalb weniger Minuten und ist daher gut steuerbar. Das macht Blüten zur Therapieform der Wahl bei akuten Beschwerden, die schnell adressiert werden müssen.
Getrocknete, harzreiche Blütenstände der weiblichen Hanfpflanze. Sie enthalten die wichtigsten Wirkstoffe in natürlicher Konzentration.
THC und CBD sind die bekanntesten Cannabinoide. Begleitend wirken über 100 weitere Cannabinoide und Terpene als Entourage zusammen.
Alle bei uns geführten Blüten sind GMP-zertifiziert, schimmelpilzgeprüft und werden in pharmazeutisch zugelassenen Anlagen verarbeitet.
Cannabis-Pflanzen werden traditionell drei botanischen Linien zugeordnet. Sie unterscheiden sich in Wuchsform, Herkunft und Aroma — über die tatsächliche therapeutische Wirkung sagen sie aber weniger aus, als oft behauptet wird.
Tropisch & subtropisch
Hindukusch · Bergregionen
Mittel- & Osteuropa
Diese Faustregel gilt in der modernen Cannabismedizin als überholt. Die tatsächliche Wirkung einer Sorte hängt vom individuellen Cannabinoid- und Terpenprofil ab — nicht von der botanischen Linie. Zwei Sativa-Sorten können sich daher so stark unterscheiden wie eine Sativa von einer Indica. Wir beraten Sie nach Wirkprofil, nicht nach Etikett.
Cannabisblüten werden medizinisch nicht geraucht. Verbrennung erzeugt Schadstoffe und zerstört einen Teil der Wirkstoffe. Der Vaporisator erhitzt die Blüte schonend, sodass ausschließlich Cannabinoide und Terpene als Dampf freigesetzt werden — ohne Verbrennungsrückstände.
Wichtig: Die hier gezeigten Schritte sind eine allgemeine Orientierung. Verbindlich ist immer die individuelle Dosierungs- und Anwendungsempfehlung Ihres Arztes. Bei Fragen sprechen Sie uns persönlich an.
Ein etabliertes Aufdosier-Schema: in Dreitages-Schritten die Inhalationszahl erhöhen. So findet Ihr Körper Zeit, sich an den Wirkstoff zu gewöhnen, und Sie erkennen, ab wann die Wirkung ausreichend ist. Häufigkeit insgesamt: 1 – 5 × täglich, je nach Indikation.
"Start low, go slow": Die Dosier-Intervalle (1 – 2 Tage bei guter Verträglichkeit, 4 – 7 Tage bei Empfindlichkeit) passt Ihr Arzt individuell an. Mehr Wirkstoff bedeutet nicht zwingend mehr Wirkung — über dem optimalen Punkt kann die Effektivität wieder abnehmen.
Medizinisches Cannabis ist ein Arzneimittel — und wird auch so behandelt. Jede Blüte, die wir abgeben, durchläuft denselben Qualitätsweg wie jedes andere verschreibungspflichtige Medikament.
Good Manufacturing Practice: lückenlos dokumentierte Produktion nach pharmazeutischen Standards — vom Anbau bis zur Abgabe.
Jede Charge wird im Labor auf Schimmelpilze (u.a. Botrytis, Aspergillus, Penicillium) und mikrobielle Belastung getestet. Restfeuchte 5 – 8 % ist Standard; ab 12 % beginnt das Schimmelrisiko.
Zur Keimreduktion werden Blüten teilweise mit ionisierender Strahlung behandelt. Wirkstoffe bleiben dabei unverändert.
Lichtgeschützte, luftdichte Behälter mit Feuchtigkeitsregler bewahren Wirkstoffprofil und Aroma über die gesamte Haltbarkeit. Lagerung in der Apotheke bei ca. 20 °C und 50 – 60 % rH.
Unser Sortiment wird wöchentlich aktualisiert. Alle Sorten sind GMP-zertifiziert und werden sorgfältig auf Qualität geprüft. Preise zzgl. 2,50 € Abfüllgebühr.